Samstag, 22. Oktober 2016

WAS BLEIBT?






Der Fake und Echt gallery store zeigt echt und authentisch:


Was bleibt? - Erinnerungen und Hoffnung: Objekte 2016


Werke von Edvardas Racevicius, Jens Schünemann und Ute Brönner

Sonntag, 20. November 2016, von 14 bis 19 Uhr

Käthe-Niederkirchner-Str. 25
10407 Berlin - Prenzlauer Berg  (Nähe Volkspark Friedrichshain)






Donnerstag, 1. September 2016

Apotheke für Deutschland (Pharmacy for Deutschland)









Deutschland im Stress.
Seit September 2015 befindet sich Deutschland in emotionaler Schieflage. 
Die Apotheke für Deutschland bietet sanfte Heilmittel für ein Land in der Krise.

Germany in limbo. 
Since September 2015 the country undergoes the biggest emotional crises since decades.
The Pharmacy for Deutschland offers gentle relief for a stressed nation.



Where to find us: 

BERLINER LISTE  - Fair for Contemporary Art
September 15 to 18, 2016
Opening: September 14, 6 pm to 10 pm
http://berliner-liste.org/visitors/


Our opening times:

Wed: 1-10 pm
Thu:  6 - 9 pm
Fr:     6 - 9 pm
Sat:   3 - 9 pm 
Sun:  1 - 7 pm 

Wir wünschen Ihnen Gesundheit
                                                                         Wishing you health and happiness!
             Ihre Apotheke für Deutschland
                                                                                          Your Pharmacy for Deutschland








Mittwoch, 8. Juni 2016

Wetterhäuschen gemäß Antidiskriminierungsgesetz (AGG) / Weather House according to Gender Equity Law

Am Wochenende habe ich mein Wetterhäuschen gemäß Antidiskriminierungsgesetz vorgestellt. Erstaunlich viele Gäste des Balcony Weekends (4./5. Juni 2016, on invitation only) wussten gar nicht, was ein Wetterhäuschen ist.

Daher hier ein Beispiel für ein traditionelles Wetterhäuschen:

traditionelles Wetterhäuschen:
Sonnenschein: Frau kommt raus
Regenwetter: Mann kommt raus
                    ______

traditional weather house:
sunshine: woman appears
rain: man appears






und hier meine Version:

Ute Brönner
Wetterhäuschen (gemäß Antidiskriminierungsgesetz (AGG))

17,5 x 15,5 x 4,5 cm
2015 / 2016
___

Ute Brönner
Weather House (according to gender-equity law)

17,5 x 15,5 x 4,5 cm
2015 / 2016






Mittwoch, 18. Mai 2016

Bach Flower Remedy for Germany / Bachblütenmischung für Deutschland:


Willow
Holly
Mimulus 
Rock Water
Walnut
Beech
White Oat
(Cherry Plum)  (im Fall erhöhter Gewaltbereitschaft)

Take 4 drops 3x daily for at least 4 weeks,
possibly change mixture after this period of time/
4 Tropfen 3x täglich über den Zeitraum von mind. 4 Wochen, nach diesem Zeitraum evtl. neue Mischung von Nöten

Date of Prescription: May 2016 / Verschreibung vom Mai 2016


Samstag, 23. April 2016

Burkas everywhere!



Even the potatoes in our local organic supermarket wear a burka these days!







Donnerstag, 21. April 2016

#EineArmlänge


Die Saison hat begonnen! 

Bestellen Sie jetzt bei FAKE und Echt den neu entwickelten Abstandhalter für unbeschwerte Parkspaziergänge:    
                                          #EineArmlänge



Verhindert Belästigungen durch unangenehm nah vorbeirennende, schwitzende Jogger_innen beim Spazierengehen!
Garantiert!

Abstandhalter: bestehend aus 
- körpergerecht geformtem Alu-Rundprofil (seitlich je 60 cm auskragend)

- 2 seitlich angebrachten Disken aus farbigem Plexiglas in den Farben: 
signalrot  , frischgrün  , neongelb  , pink  , kobaltblau  , türkisgrün  

- einem Umschnaller aus wahlweise hochwertigem Kalbsleder, Kunstleder oder Plastik (Farben s.o.)


Bespiel: Plexiglasdisk, Ausführung neongelb


Jeder Abstandhalter wird individuell in Handarbeit von uns maßgefertigt.


Preise auf Anfrage und Vorbestellungen ab sofort unter: fakeundecht[at]utebroenner.de



Entwurfsskizze unserer Designerin:


Abstandhalter, © Ute Brönner, FAKE und Echt gallery store





 

fake-und-echt-gallery-store.blogspot.de








Mittwoch, 20. April 2016

Enkeltrick

Keiner meiner Posts wird so oft aufgerufen wie THE MISSING CARD http://utevonerlach.blogspot.de/2012/11/the-missing-card-im-monopol.html
und zwar durchgängig von Nutzern in der Ukraine und Russland.

Am zweithäufigsten wird der Post EINE KÖNIGLICHE KARTE
http://utevonerlach.blogspot.de/2013/02/eine-konigliche-karte-postcard-of-her.html
aufgerufen - in eben diesen Ländern.

Meine traurige Vermutung: Es handelt sich leider nicht um kunstaffine Menschen, sondern um Trickbetrüger, die irgendwas mit einem Kartenspiel googeln - eine MISSING CARD.

Diesen Eintrag nenne ich jetzt ENKELTRICK. Mal sehen, was passiert.

Blogstatistik, Kalenderwoche 17

Mittwoch, 9. März 2016

Frische Farben für den Frühling! - Monopol hat die Trends für Sie



unten: gelber Regenmantel (Chanel, 2500 €), Sweater: Boss Orange (350 €), Lederjacke: Boss (3800 €)
Hairstyling: Beard Crew, Make Up: TrendSkin
Shooting Location: Idomeni, Griechenland

Samstag, 20. Februar 2016

GenderAgronymPoetry



HA-Zeit (SozPäd)
FöUnt (Ma 5-6) (LuL
/ SuS-Paten),
FöUnt (Spa 7-8) (LuL
/ SuS-Paten),
offener PC-Pool,

HA-Zeit (SozPäd)
FöUnt (Ma 7-8) (LuL
/ SuS-Paten), FöUnt
(Spa 7-8) (LuL / SuS-
Paten),

HA-Zeit (SozPäd)
FöUnt (Ma 9-10)
(LuL / SuS-Paten),
offener PC-Pool

HA-Zeit (SozPäd)
FöUnt (Ma 11-12)
(LuL / SuS-Paten),
FöUnt (Spa 7-8) (LuL
/ SuS-Paten),
offener PC-Pool

HA-Zeit (SozPäd)
FöUnt (Ma 5-6) (LuL/
SuS-Paten),
„Sprechstunde“ LuL

Freitag, 22. Januar 2016

Donnerstag, 14. Januar 2016

Expression of our Time / Ausdruck unserer Zeit II


"Mama, hast Du das ISISbudget schon gebucht?"

'Have you booked the ISISbudget yet, mom?'


Freitag, 8. Januar 2016

Montag, 21. Dezember 2015

Dienstag, 15. Dezember 2015

no T. ( @ Berlin et al. (incl. myself) )


Mitschrift aus einer Weiterbildung mit Caroline Sophie Meder beim bbk Berlin, Herbst 2010














Montag, 7. Dezember 2015

Das Loch in meinem Leben





Der Welt geht es nicht gut - überall Krieg, Terror, Chaos, Radikalisierung - und ich trauere um unseren Obst- und Gemüseladen.
Seit einer Woche ist er geschlossen. Die Rolläden gingen nur noch einmal hoch, am Samstag, zu einer fulminanten Abschiedsparty.
Jetzt ist Schluss und mein Alltagsgefüge ist empfindlich gestört. Heute ist Montag und Montag fühlte sich immer schon etwas taub an - der Laden hatte Ruhetag. Und auch wenn ich nicht immer gleich am Dienstagmorgen hingestürmt bin, so war es doch eine Konstante in meinem Leben, die dienstags zurückkehrte; die Möglichkeit, dort ein kurzes Schwätzchen zu führen. Das Leben nach dem Wochenende begann frühestens dienstags, mit Bananen und Endivien von Schramms.

Schramms haben in den letzten 11 Jahren, seit wir aus Kalifornien ins Bötzowviertel zogen, meine Kinder aufwachsen sehen, wussten, ob wir gesund oder krank waren, wer in der Familie gestorben ist. Oft haben wir aber auch nur gescherzt, über das Wetter gesprochen, dann und wann auch mal über die weltpolitische Lage, oder gefrozzelt, über Ost und West oder sowas. Als Kunden haben wir teilgenommen am wechselvollen und schweren Geschäft des Einzelhandels.

Am Anfang wirkte mir alles schrullig und altmodisch und es waren mir sowenige Waren, wo wir vorher immer im riesigen WHOLE FOODS MARKET alle erdenklichen Produkte in herrlich gestalteten Packungen einkauften und help out to the car bekamen. Das kann man jetzt hier auch überall haben - well, not the help out to the car, though und Tüten muss man auch immer noch selbst bepacken an der Kasse, und das ganz schnell, wenn der nächste Kunde drängelt - und schlecht gelaunt sind die Verkäufer meist auch (das war in Kalifornien undenkbar und eine absolute Wohltat).

Bei den Schramms war alles entschleunigt. Immer Zeit für ein Schwätzchen. Wir wurden mit Namen angesprochen, es war irre persönlich und Frau Schramm hielt am Ende gern die Tür für uns auf, wenn rechts und links alles voll bepackt mit Taschen war.
Die schreigrünen Preisaufkleber, die auf jedem Produkt prangten, nervten anfangs zu Hause, weil sie so laut ins Auge stachen. Schramms waren quasi auch auf dem Eßtisch präsent. So persönlich wollten wir es dann doch nicht.
Und jetzt, nach sovielen Jahren ist mir das Herz schwer, ich fotografiere die letzten Essigflaschen mit den grünen Bappern drauf. 

Mann bin ich melancholisch, traurig, sentimental und fühle mich heimatlos - sch... Abschiednehmerei, es gibt zuviel davon in meinem Leben - und denke gleichzeitig, es sind immer noch Luxusprobleme.
Was sollen denn da die Flüchtlinge sagen, die mehr als einen Gemüseladen verloren haben?!
Ich weiß, ich weiß und weiß mir nicht zu helfen.


Sonntag, 22. November 2015

Buchempfehlung in extremen Zeiten



Dina Nayeris Roman, erschienen 2013 in New York unter dem Originaltitel A Teaspoon of Earth and Sea, beschreibt das komplizierte, fremdbestimmte Leben einer jungen Frau im postrevolutionären Iran, könnte aber streckenweise auch im Rakka dieser Tage angesiedelt sein.


Mittwoch, 18. November 2015

Auswege

Ein Onkel meiner kürzlich verstorbenen Oma mütterlicherseits wanderte in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts nach USA aus, um dort sein Glück zu suchen. Ein sogenannter Wirtschaftsflüchtling.
Dank der Initiative meiner Schwester und meines Bruders haben wir seinen Weg nachvollzogen und wissen, wann er auf Ellis Island gelandet ist.
Seit letztem Herbst ist er nun dort auf der AMERICAN IMMIGRANT WALL OF HONOR eingraviert.

Daran musste ich heute beim Hören eines sehr interessanten Beitrags im Deutschlandfunk denken.
Die Länderzeit wurde live  * aus dem Deutschen Auswanderermuseum im Bremen - von dessen Existenz ich bis dato nichts wusste - gesendet und machte sehr deutlich: Wanderbewegungen in großem Umfang gab es immer.
Sie waren immer beschwerlich und oft stießen die Neuankömmlinge auf Ablehnung oder Argwohn.
So auch auf Ellis Island.
So erging es vielleicht zunächst auch unserem Onkel Kaspar. Er ist dort geblieben.



---------------- * die Abbildung auf der Website finde ich nicht geglückt; sie zeigt die seit Wochen zu sehenden Flüchtlingsbilder und stellt einen überdeutlichen Zusammenhang her, auf den man gerne selbst kommen würde - oder auch nicht.




Freitag, 13. November 2015

Steigern was das Zeug hält! / Your Bid will hit the Benchmark



Ute Brönner
Was da ist
Leimholzplatte + beiliegender handgeschriebener Brief in verschlossenem Umschlag
20 x 21 x 1,5 cm / 3 x A4 / 22 x 11 x 0,3 cm
2015

Abb.: Jenaer Kunstverein






































Unfassbar niedrige Einstiegsgebote... also steigern, was das Zeug hält! -
Online, per Phone, vor Ort - ganz wie bei Christies und Sothebys:


Im Rahmen seiner regulären Herbstauktion veranstaltet der
Jenaer Kunstverein eine Benefizauktion   
in Zusammenarbeit mit der Kunsthandlung Huber & Treff
zugunsten des Flüchtlings-Freundeskreises in Jena.

am 21. November 2015
um 16 Uhr
Stadtspeicher Jena, Markt 16

Der Jenaer Kunstverein stellte einen Objektträger aus Leimholz in den Abmessungen
20 cm x 21 cm x 1,5 cm zur freien Gestaltung zur Verfügung.
Die Leimholzbretter tragen auf einer Seite das Logo des Jenaer Kunstvereins als Brandzeichen.
Jedes der für die Benefizauktion gestalteten Werke ist ein Unikat.
Alle Werke werden zu einem unteren Limit von 25,00 Euro aufgerufen.
Der Jenaer Kunstverein spendet die Nettoerlöse aus der Benefizauktion dem Flüchtlings-Freundeskreis in Jena.

Vorbesichtigung:
Mi.-Sa. 18.11.-21.11.15, 12-16 Uhr, Do. bis 19 Uhr
Stadtspeicher Jena, Markt 16













Donnerstag, 12. November 2015

Die Fratzen des Teufels

Quelle: Kirchenführer: St. Andreas zu Karlstadt am Main, S. 34







Dienstag, 10. November 2015

Hidden Gems I

I recently had the honor to participate in a guided tour through Karlstadt am Main, Frankonia, Bavaria.
It is one of those small towns I passed bye some hundred times without really visiting any of the cultural sites.
The tour offered insights to real tresures such as a superb fresco from the 15st century in a small church that belonged to one family of the town over many hundred years. One could just walk into this Spitalkirche and enjoy the silence.
Later, hidden in a side chapel of St. Andrews Church in the main square, we stood only centimeters away from original wooden sculptures by Tilman Riemenschneider (no copies!, the real thing).
The highlight of the whole tour for me was in the same church: a typical organ from the region, a so called 'Mainfränkische Orgel', showing 'Die Fratzen des Teufels', the devil's visages, as golden drawings right at the opening of each pipe where the sound would come out! No harder punishment for the devil than to sound out heavenly sounds!

I highly recommend to go and have a look some time. I love these gems which I find off the wellknown routes of art travelling; well it took me a long time to 'find' these one. Thank you Trixi!




Freitag, 6. November 2015

Wo sind die guten Entwürfe?



Die Wohnbaukrise ist da, viele hunderttausend Flüchtlinge wollen untergebracht werden - aber wo ist die Qualitätsdebatte?
An einen befreundeten Landschaftsarchitekten schrieb ich Mitte September, kurz nachdem klar wurde, es wird Modulbauweisen geben, durchaus resigniert:
"So ist das mit der Stadtplanung und all den Idealen - sie greifen nur in friedlichen Zeiten... eine nüchterne, wenngleich nicht neue Erkenntnis."
Niklas Maaks Artikel DIE STUNDE DER ARCHITEKTEN in der FAZ vom 6.11. fragt in die Runde, nach den Entwürfen und genau dieser Qualitätsdebatte.
Als jemand der Anfang der 90er für die Freiräume der Plattenbausiedlungen der ehemaligen DDR recht grundsätzliche Lösungen erarbeitet hat und dazu das Wesen und die Entstehung der Plattenbauten erforscht hat, denke ich: Im Modulwohnungsbau liegen durchaus Chancen - es gilt das Wissen, das wir darüber haben, anzuwenden, damit nicht nur gemetert wird, sondern qualitätvolle Stadträume entstehen.
Zum Nachlesen, insbes. die Zusammenfassung unserer Forschung seinerzeit im Atelier Loidl: http://www.100land.de/index.php/ger/texte/text/Das-Kleine-im-Grossen

Sonntag, 1. November 2015

Dienstag, 20. Oktober 2015

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Denkwürdig

Der Spiegel schließt sein Forum.


Freitag, 9. Oktober 2015

Vorankündigung: STARKES STÜCK

Pre-Internet-Post

Am 1. Oktober verstarb meine Oma im hohen Alter von 98 Jahren.
Als mich die Nachricht von ihrem Tod erreichte, schaute ich mir im Netz grade eines von Britta Thies WEB-Tagebüchern TRANSATLANTICS an (im Auftrag der Kunsthalle Schirn erstellt).
Es ist voll von medialer Existenz.
Britta Thie, geboren 1987, arbeitet zur Veränderung menschlichen Verhaltens durch digitale Medien/Internet.
Meine Oma ist im 1.Weltkrieg geboren, hat den 2. Weltkrieg als junge Mutter miterlebt. Sie war Bäuerin und sehr erdverbunden und hatte zeitlebens eine große Skepsis gegenüber jeder Form von medialer Aufzeichnung ihrer selbst (Foto, Video, Tonaufnahmen). Sie exisitierte durch ihr Dasein für uns und für die Menschen in dem Dorf, in dem sie lebte und durch das, was sie täglich tat und herstellte.
Mit ihr geht für mich eine Ära zu Ende und es wirkt mir, als schwemme mit ihrem Tod das Digitale Zeitalter nun endgültig zur Tür herein.




socks made by my granny